Byzanz – Das Licht aus dem Osten
Kult und Alltag im Byzantinischen Reich vom 4. bis 15. Jahrhundert
6.12. 2001 bis 31.3.2002
1453 geht die tausendjährige, durch Kaiser Konstantin begründete Geschichte des Byzantinischen Reichs zu Ende. Byzanz, der antike Name der Stadt, stand für ein mächtiges Reich und und eine blühende Kultur im Zeichen des Kreuzes. Für die Zeitgenossen verband sich zudem damit die Vorstellung von unermesslichem Reichtum und höchster Prachtentfaltung.
Die großangelegte Ausstellung es Diözesanmuseums Paderborn behandelte zum einen die besondere Ausbildung von Kult und Liturgie im in Byzanz vom 4. bis 15. Jahrhundert, zum anderen wurden im umfassender Weise Aspekte des alltäglichen Lebens beleuchtet.
Eine Fülle interessanter und kostbarer Exponate – insgesamt wurden über 350 Objekte gezeigt – darunter berühmte Werke aus großen internationalen Bibliotheken und Museen, s. u.a. aus der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst – Staatliche Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, der Staatsbibliothek zu Berlin, dem Louvre, Paris, der British Library, London, dem Fitzwilliam Museum, Cambridge, und dem Cleveland Museum of Art, aber auch bis dahin öffentlich noch nie präsentierte Werke aus bedeutenden Privatkollektionen, ließen ein faszinierendes Bild der byzantinischen Kultur entstehen. In Paderborn selbst bezeugen Bauwerke wie die 1017 von „griechischen Bauleuten“ errichtete Bartholomäuskapelle, wie stark „das Licht aus dem Osten“ die christlichen Anfänge und ihre mittelalterliche Entfaltung in Westfalen geprägt hat.



